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NOVEMBER

VIENNA JAZZFLOOR - IG Jazz Festival

 

 

Fr.1.11.2019

BALLISTER (USA/N)

 


Dave Rempis, saxes
Fred Lonberg Holm, cello
Paal Nilssen Love, drums

Limbotänzer tun sich leicht mit dem energetischen Level der Band, auch wenn
das natürlich nicht nur Kraftmeierei ist. Das Feuerwerk, das die drei abliefern,
ist ein wohlstrukturiertes, das treibende Grooves mit zuweilen freien Texturen und
melodischen Einwürfen verbindet.
Ballister nimmt durchaus Bezug auf Ensembles von Julius Hemphill und Henry
Threadgill, wie auf Miles Davis's Bands der 70er und Ornette Coleman's Prime Time.
Dave Rempis hat hier mit etlichen eigenen Projekten gespielt sowie mit Vandermark Five
und ist als sowohl als Saxophonist und Komponist als auch als Labelbetreiber und
Festivalveranstalter umtriebiger Teil der Szene Chicagos.
Fred Lonberg-Holm und Paal Nilssen-Love müssen hier auch nicht näher vorgestellt werden.
Alle Drei sind langjährige Stammgäste des Hauses. Welcome back!
http://daverempis.com/

Beginn 20h30 Eintritt 18,-

 

 

Sa.2.11.2019

KOLLEGIUM KALKSBURG

 


Vinzenz Wizlsperger, Stimme, Helikon, Kamm
Heinz Ditsch, Akkordeon, Säge, Stimme
Paul Skrepek, Kontragitarre, Stimme

Einmal Im Jahr tun wir uns und Ihnen das an. Warum auch immer.
http://www.kollegiumkalksburg.at/

Beginn 20h30 Eintritt 15,-

 

 

Do.7.11.2019

MAX NAGL & KOEHNE QUARTET
CD-Präsentation

 



Max Nagl, Saxophon
Joanna Lewis, Violine
Ann Harvey Nagl, Violine
Lena Fankhauser, Bratsche
Melissa Coleman, Violoncello

Die CD "Max Nagl & Koehne Quartet" wurde zwar schon 2018 aufgenommen,
mangels Auftritten aber noch nicht präsentiert. Also wird das hier nachgeholt.

"Mit dem Koehne Quartett verbindet mich eine sehr lange Freundschaft, eigentlich
seit den Tagen der „Melange a trois“ CD, die ich mit Joanna Lewis, Josef Novotny
und Patrice Heral zusammen vor 20 Jahren aufgenommen habe. Es ist einzigartiges
Streichquartett, daß sowohl notiertes als auch improvisierendes Tonmaterial sehr
sehr gut umzusetzen weiß, was sowohl Dave Liebman, Wayne Horwitz als auch
James Blood Ulmer u.a. jederzeit bestätigen können. " (Max Nagl)
"Vorrangig trägt das Geschehen die Handschrift des Komponisten Max Nagl,
wenngleich neben dem Einsatz diverser Klangerzeuger und -quellen er auch als
Interpret mit seinem Saxofon – mal mit rasanten Linien, mal mit expressiven
Klangfetzen, mal mit lyrischen Melodien – in Erscheinung tritt. Im Zusammenwirken
der einzelnen Kräfte entsteht eine vielschichtige, farbenreiche und zugleich auch
aufgeschlossene Musik, die ebenso dazu einlädt, sich schwelgerisch im
Klanggeschehen zu verlieren wie ihrem abwechslungsreichen Verlauf konzentriert
zu folgen." (Martin Schütz/ mica)
https://www.koehnequartett.com/de/
https://www.maxnagl.at/

Beginn 20h30 Eintritt 20,-

 

 

Mi.13.11.2019

JULIAN LAGE solo

 


Foto:Nathan West

Julian Lage, guitar

In Dresden wird Julian Lage als Wunderkind, Ausnahmetalent, Gitarrist von einem
anderen Stern angekündigt und viele Kritiker halten ihn für den besten seiner Zunft.
So steht dann überall zu lesen, daß der 1987 in San Francisco geborene, inzwischen
in New York lebende Lage schon mit sechs Jahren öffentlich auftrat, mit acht Jahren
mit Carlos Santana jammte und in dem Oscar-nominierten Dokumentarfilm »Jules at Eight«
porträtiert wurde. Seitdem hat er mit Größen wie Gary Burton, mit Avantgarde-Gitarrist
Nels Cline, Charles Lloyd oder Herbie Hancock gespielt. In der Gitarristenlegende Jim Hall,
mit dessen Spiel er die ausgesprochene Sanglichkeit teilt, fand er seinen Mentor.
Heute gilt Julian Lage als der vielversprechendste und stilprägendste Jazzgitarrist
seiner Generation!
http://www.julianlage.com/

Beginn 20h30 Eintritt 25,- / beschränkte Kartenanzahl!
Da Reservierungen immer öfter nicht eingehalten werden, nehmen wir keine an.
Es läuft ein Kartenverkauf an der Bar. Etwaige Restplätze werden am Abend je
nach Eintreffen vergeben.

 

 

Do.14..11.2019

DSILTON

 


Georg Vogel, Clavinet, Rhodes
David Dornig, 31-Ton Gitarren
Valentin Duit, Schlagzeug

Beim Projekt Dsilton von Vogel und Dornig geht es um vieltönige Stimmungssysteme,
komplexe Rhythmen, Mikrotonalität und neue Musikinstrumente.
Ein von Georg Vogel gebautes 31-Ton Clavinet schaut etwa so aus:

Klangbeispiele finden sich auf der Website der Musiker.
Die renommierte Süddeutsche Zeitung schrieb in einer Konzertkritik abschliessend:
"... Dieser rhythmische Grenzgang ist in jedem Augenblick geschickt austariert.
Für weitere Stilelemente gilt das ebenso: beispielsweise für die polyfone Strenge
mancher Keyboardparts, deren glasklarem Klang Dornig mit seiner Gitarre mitunter
eine rockig verzerrte Virtuosität als Kontrast gegenüberstellt.
Diese Musik fordert. Sie begeistert. Beim Spielen. Beim Hören. Sie ist widerspenstig,
hochpräzise, kunstfertig, witzig, aberwitzig und dabei auch noch charmant."

http://www.georgvogel.net/PROJEKTE-DSILTON.htm

Beginn 20h30 Eintritt 15,-

 

 

Sa.16.11.2019

DRY THRUST

 


Georg Graewe, keys
Martin Siewert, guitars
Didi Kern, drums

Der gebürtige Bochumer Georg Graewe gründete 1974 seine erste eigene Formation,
das GEORG GRAEWE QUINTETT und leitete in der Folge eine Reihe international
besetzter Ensembles – vom Trio bis zum Kammerorchester – unter denen das
GrubenKlangOrchester (1982-93) und das Trio Graewe/Reijseger/ Hemingway (seit 1989)
die vielleicht prominentesten sind. Graewe hat mit vielen der führenden Musikern der
Gegenwart gearbeitet – darunter Anthony Braxton, Evan Parker, Roscoe Mitchell,
Phil Minton, Barre Phillips, John Butcher, Paul Lovens – vieles davon ist auf über
30 Tonträgern unter eigenem Namen, sowie durch weitere Einspielungen als Gastsolist
dokumentiert. Graewes kompositorische Arbeit umfasst Kammermusik, Orchesterstücke,
sowie bisher drei Kammeropern. Konzerte, Aufführungen und Rundfunkproduktionen in den
USA, in Kanada, Europa und Russland.
Das hier präsentierte Trio DRY THRUST mit Martin Siewert und Didi Kern und Graewe an
der Orgel feiert heute Premiere!

http://randomacoustics.net/

Beginn 20h30 Eintritt 18,-

 

 

Do.21.11.2019

SUN OF GOLDFINGER (USA)

 


David Torn, guitars
Tim Berne, sax
Ches Smith, drums

David Torn's Trio Sun of Goldfinger geht weit über die Grenzen des Jazz hinaus, erforscht
die Randbereiche des Genres und wechselt nahtlos zwischen atmosphärischen Sounds,
vernichtender Gewalt und mitreißenden Effekten.
Alle drei Musiker sind selbst gefeierte Bandleader mit aktuellen Soloprojekten auf dem
prestigeträchtigen ECM-Label. Berne hat sich mit Dutzenden Alben, die seinen vielschichtigen
harmonischen Stil zeigen, einen Namen gemacht. Torns Einfluss als Gitarrist und Komponist
und sein Einsatz von technischen Effekten sind legendär. Mit Sounds, die von schmerzhaften
und schwebenden Klängen bis zu flüssigen Loops und komplett geschredderten Tönen reichen,
hat er die herkömmlichen Definitionen des Gitarrenspiels überwunden.
Ches Smith hat sich als einer der weltbesten Perkussionisten etabliert, der akustischen
Einfallsreichtum mit Elektronik kombiniert, um die unzähligen musikalischen Projekte, an denen
er beteiligt ist, zu bereichern und voranzutreiben.
Zusammen präsentieren sich die Bandleader und Freunde gleichberechtigt als eine Einheit,
entschlossen, die Zuhörer auf eine einzigartige Reise durch eine teils bekannte, teils unerforschte provozierende Klanglandschaft mitzunehmen. (PT)
Rolling Stone:
"Chamber music, free jazz and electronic beats swirl together in a wild excerpt from David Torn,
Tim Berne and Ches Smith’s uncategorizable new album ‘Sun of Goldfinger.’Typically, the band
known as Sun of Goldfinger exists purely in the moment. ...the trio finds these world-class
improvisers roaming freely among musical zones ranging from hard-hitting avant-rock to delicate
ambient jazz."
https://davidtornmusic.com/
Tim Berne
Ches Smith

Beginn 20h30 Eintritt 20,-

 

 

Mi.27.11.2019

VMI-Night

 

 

Do.28.11.2019

LSZ

 


Hannes Löschel , keys
Martin Zrost, sax, bass
Paul Skrepek, drums

Selbstbeschreibung dieser Art ist nichts hinzuzufügen:

" 21 Jahre (3x7) bzw 3 CDs (3x1) nach Ihrer ersten preisgekrönten Debut-CD
"While You Wait" heissen CD und neues Live-Programm des Trios mit dem
klingenden Namen, dessen Kürzel die Kurve des Psychedelischen gerade
noch streift "Waldorf Hysteria". Hommage dreier letztlich Einsichtiger an die
Wiege ihres Schaffens? Sehnsucht nach dem letzten Lack im Hotel,
ausgetrunken und abgekratzt während längst vergangener Tourneen?
Stücktitel wie meerfahrt, zingo, kajütenhuhn, landgang oder proviandante
weisen - wie immer eingebettet im Kosmos zwischen Freiem und Handfestem
- eher in eine andere, weitaus dramatischere, Richtung: Schiffbruch im Osten...
Aufbruch zu neuen Abenteuern. Flucht? Oder wie sonst ist zu verstehen,
daß in den Ausführungen der drei - in den Erfolgen des Varietes, der Installation,
der Performance, der Oper, des Theaters, des Wienerliedes und der Kleinkunstbühne
verschollen geglaubten – unter historisch anmutendem Jazzrock immer wieder
modische Tendenzen des Urbanen, traditionell Bodenständigen hochkochen.
Dem untadelig Multimetrischen wird das Wasser durch fast schon tanzbare Abschnitte
abgegraben. Der Vaudeville lauert hinter der Reling.
Das Schiff wankt. Gischt schäumt über die Takelage. Im Maschinenraum bleibt
Schweiß die einzig austretende Körperflüssigkeit, an Deck ringen die drei
Landratten händeringend nach Auswegen und Überlebensstrategien.
Die Kombüse birst vor der Last halbaufgegessener Eintöpfe. Speisereste
vergammeln in den Lacken verschütteter Destillate aus aller Herren Länder.
Langsam fräst die waldorf hysteria ihren Weg zum offenen Meer.
Eine Reise ohne Wiederkehr."

Beginn 20h30 Eintritt 18,-

 

 

Mi.4.12.2019

CHICAGO PLAN (D/USA)

 

foto:Petra Cvelbar
Gebhard Ullmann, reeds
Steve Swell, trombone
Fred Lonberg Holm, cello
Michael Zerang, drums, perc.

Der Berliner Saxophonist Gebhard Ullmann und der New Yorker Posaunist
Steve Swell arbeiten seit über zehn Jahren zusammen. Mit Hilliard Green
und Barry Altschul gründeten sie das erste Ullman-Swell Quartett.
In der jetzigen, neuen Besetzung mit dem Cellisten Fred Lonberg-Holm und
Michael Zerang am Schlagzeug gesellen sich zwei der wesentlichen
Improvisationsmusiker aus Chicago dazu und bilden The Chicago Plan.
Begnadete Feuerwerkabrenner!

Gebhard Ullmann ist ein deutscher Jazzmusiker und Komponist, der in Berlin und
New York lebt. Wesentliche Gruppen sind z.B. Basement Research, Clarinet Trio,
und Conference Call. Er spielte u. a mit Andreas Willers, Trilok Gurtu, Bob Stewart,
Phil Haynes, Ellery Eskelin, Tony Malaby, Drew Gress, Phil Haynes, John Hébert,
Pascal Niggenkemper, Gerald Cleaver....
Der New Yorker Steve Swell spielte mit Musikern wie Lionel Hampton und Buddy Rich,
dann Anthony Braxton, als Mitglied von Cecil Taylors „Orchestra Humane“ und
Jemeel Moondocs „Jus Grew Orchestra“. Weiterhin arbeitete er mit Bill Dixon,
Butch Morris, John Zorn und Elliott Sharp. Steve Swell wurde vielfach von der
Jazz Journalists Association als Posaunist des Jahres nominiert.
Fred Lonberg-Holm studierte in New York, arbeitete mit verschiedenen Ensembles
wie Anthony Braxtons „Creative Orchestra“, Anthony Colemans „Selfhaters“ und
„God Is My Co-Pilot“. Ende der 1990er Jahre übersiedelte er nach Chicago und
spielt u. a. mit Ken Vandermark, Jim O’Rourke, Peter Brötzmanns „Chicago Tentet“,
Tony Malabys Cellotrio, Joe McPhees Survival Unit III oder der Noisejazz-Band
" The Flying Luttenbachers"
Michael Zerang arbeitete u. a. mit Kent Kessler, Fred Anderson, Mats Gustafsson,
Barre Phillips, Scott Fields, Hamid Drake, Fredy Studer und im Trio mit Axel Dörner
und Fred Lonberg-Holm. Seit 1997 gehörte er dem „Chicago Tentet“ von
Peter Brötzmann an und ist Teil von Joe McPhee's Survival Unit 3.

Beginn 20h30 Eintritt 20,-

 

 

Do.5.12.2019

BLUESJAM by CHICKENFOOT EDI

 


Monatliche Bluesession geleitet von Edi Fenzl.
Bring your instrument and jam on!

Wer mitjammen möchte kommt besser früh - und meldet sich beim Edi -
dieser bemüht sich dann alle unterzubringen, und entscheidet wer wann spielt.
Ab 20h / Eintritt: Spende

 

 

Sa.7.12.2019

MARS WILLIAMS AYLER XMAS

 


Mars Williams, sax
Thomas Berghammer, trumpet
Knox Chandler, guitar
Mark Tokar, bass
Klaus Kugel, drums, perc.

"Schon seit vielen Jahren gibt es die vom Saxophonisten Mars Williams
geleitete Albert Ayler Tribute Band „Witches & Devils“.
Williams mischt alle möglichen Weihnachtslieder mit dem unvergesslichen
Repertoire von Free-Jazz-Titan Albert Ayler, der Nummern, die sich aus Gospels
und Spirituals entwickelten, eine brennende Intensität zu verleihen wusste.
Die Band arbeitet sich an Altgedientem wie „Oh Tannenbaum“ oder
„12 Days of Christmas“ auf die gleiche hitzige Weise ab, wie sie auch Ayler
angeht: die Rhythm Section brodelt und sorgt damit für Intensität, wenn die
Themen wunderbar expressiv und multilinear ausgeführt werden, während die
Bläser vertraute Melodien in lockeren Ausbrüchen zum Besten geben und die
ausgeschmückten Phrasen der einzelnen Musiker auseinandertreiben und sich
in einem natürlichen Taumel wieder vereinen. Williams entwirft clevere Medleys,
die den Pulsschlag und das Feeling bestimmter Ayler-Tunes rüberbringen,
wenn die Band durch die Greatest Hits der Weihnachtszeit fetzt.
( Peter Margasak, Chicago Reader)

Beginn 20h30 Eintritt 20,-

 

 

Sa.14.12.2019

PANTET

 


Steve Budington, Gitarre
Kareem Khalifa, Bass
Ron Rost, Keyboards
Heimo Wallner, Trompete

special Guest: Martin Zrost

Pantet ist ein Improvisationskollektiv aus Vermont auf Spritztour
durch Austria.

Es wird limitierte eher große Eintrittskarten von Heimo Wallner zu 25 .- geben.
Ohne Eintrittskarte kostet der Spaß 10.-

Beginn 20h30

 

 

Mi.18.12.2019

VMI-Night

Sa.21.12.2019

Xmas Festl

 

 

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